How to Hunter – Was ziehe ich in den englischen Klassen an?

Hunteroutfit

Im zweiten Teil meiner Blogreihe zum Thema Outfit geht es um die richtige Kleidung in der Hunter under Saddle und der Hunt Seat Equitation.

In den USA sind diese Klassen schon sehr lange sehr beliebt und auch in Deutschland sind sie stark im Kommen. Insbesondere Hunter under Saddle und Hunt Seat Equitation freuen sich steigender Beliebtheit.

Hunter under Saddle
Perfect Match in der Hunter

Entstehung

Die Disziplin hat sich ursprünglich aus der Jagdreiterei in England entwickelt – daher hat sie auch ihren Namen. Wie bei allen Westerndisziplinen ist auch die Hunter under Saddle aus einer „Gebrauchsreiterei“ heraus entstanden. Die Grundidee dieser Disziplin ist der korrekte Sitz, der als Basis für das spätere Springen dient. Nur wenn der Reiter ausbalanciert auf seinem Pferd sitzt, wird er auch problemlos Sprünge überwinden können.

Aus diesem Grund findet man in den Hunter Klassen gedeckte Farben und schlichte Designs.

Ich versuche die Kleidung wieder von oben nach unten zu sortieren und hoffe so kein Detail auszulassen. Bei diesem Artikel habe ich auch wieder Hilfe von Nadine Aberle von ShowYou bekommen.

Die Reitkappe

Die passende Reitkappe für die Hunterklassen zu finden kann schon mal schwierig werden. Gern genutzt werden die ganz alten Reitkappen mit Samtbezug. Auch ich habe mir zu seiner Zeit für 5€ eine dieser Reitkappen bei Ebay Kleinanzeigen geholt. Sie sieht ok aus, passt gut zum gesamten Outfit und war natürlich einfach saugünstig.

Für eine Hunter under Saddle oder Hunt Seat Equitation sind diese Kappen noch ok, aber spätestens bei Hunter Hack und Co. Fliegen sie komplett raus.

Und eigentlich sollten sie auch aus Sicherheitsgründen allgemein verbannt werden. Denn Schutz bieten die alten Kappen mit Gummizug nicht.

Mittlerweile finden sich am Markt etliche tolle Helme bekannter Marken die Modelle mit dem alt bewährten Samtbezug im Sortiment haben.

Beim Helm bleibt man einfach beim klassischen schwarz bei der Farbwahl.

Wer langes Haar hat, sollte dieses ordentlich unterm Helm verschwinden lassen oder dieses ordentlich mit einem Haarnetz im Nacken binden.

Hunter Dickie oder Hunter Shirt?

Was ist beliebter? Eine gute Frage die man sich im Vorfeld stellen sollte. Denn beide Outfittipps haben Ihre Daseinsberechtigung.

Schaut man sich die großen Shows in den USA an, dann sieht man in der Regel Hunter Shirts die getragen werden. In Deutschland fällt mir das nicht so sehr auf. Da glaube ich dominiert das Hunter Dickie.

Ein Hunter Dicke ist quasi ein Einleger für das Jackett. Wichtig hierbei ist aber, dass es lang und breit genug ist, so dass es wie ein Shirt aussieht.

 Ich liebe mein Dickie, vor allem bei warmem Wetter. Auch hier gilt: dezente Farben und kein Blingbling. In den englischen Klassen ist alles sehr dezent und bedeckt.

Nadine`s Tipp: Mit dem Hunter Dickie Schnittmuster „Beverly“ von Show You, könnt Ihr Euch in gedeckten Farben Eurer ganz persönliches Hunter Dickie ganz einfach selber nähen. Dieses Schnittmuster ist auch perfekt für Nähanfänger geeignet.

Mein Tipp: Für alle die gerne kostengünstig an ein tolles Hunter Dickie kommen wollen und sich ganz individuell was gestalten wollen! Schaut unbedingt im Shop von http://www.Showyou.de vorbei. Dort findet Ihr das Schnittmuster zu Eurem ganz individuellen Hunter Dickie.

P.S. Mit meinem Rabattcode Matti&Sandra spart Ihr bei jedem Einkauf im Shop von Nadine 10% auf jeden Artikel den Ihr bestellt.

selbstgemachtes Hunterdickie
Hier seht ihr ein tolles selbstgemachtes Hunter Dickie

Shirt

Solltet Ihr Euch für ein Shirt entscheiden denkt weg vom klassischen weiß, wie ihr es von der Dressur oder Springreitern kennt. Es muss nicht weiß sein, aber auch nicht zu bunt.

Tipp: Um Euer Shirt oder Dickie besonders zu machen könnt ihr ein schönes Monogram oder kleine Stickereien mit an den Kragen einarbeiten.

Der Hunter, bzw. Hunt Seat Look ist elegant und in sich geschlossen. Es muss dabei aber dennoch nicht langweilig sein.

Hunter Jackett

Die Farben des Jacketts sollten sein:

Braun, grau, navy, grün… eben alles was der Jagd entsprechen würde. Das Jackett darf bei uns Frauen gerne tailliert sein. Auf jeden Fall sollte es nicht wie ein Sack sitzen und auch lang genug sein. Vor allem an den Armen. Aber Achtung: Es darf nicht so lang sein, dass ihr drauf sitzt.

Reitstiefel

Bei den Reitstiefeln gilt dasselbe. Ihr solltet keine Stiefel mit Lack und Strass haben, so wie sie gerade total im Trend sind. Es sieht zwar toll aus, passt aber so gar nicht in die Hunterklassen. Seid hier genauso schlicht wie mit dem Rest von Eurem Outfit. Schöne schwarze Springstiefel mit Schnürung vorne sind mein Tipp für Euch.

Die Reithose

Die Reithose sollte immer beige, Khaki oder bräunlich sein. Dabei spielt es keine Rolle ob ihr eine Vollbesatz oder Knieleder Reithose nehmt. Bei Lamicell gibt es z.B. extra Hunterhosen zu kaufen. Ansonsten bekommt man aber auch in jedem klassischen Reitsportgeschäft Hosen in passender Farbe.

Tipp: Schaut entweder Second Hand nach oder in einem kleinen Reitsportgeschäft in Eurer Nähe. Diese haben oftmals „Mode von früher“ da und freuen sich die Ladenhüter loszuwerden. Denn in den eigentlichen Englischklassen setzt man eher auf weiße Hosen zum Turnier und auf knalliges daheim.

Die Reithose
Die Hose sollte immer in dezenten Erdtönen gehalten werden

Handschuhe

Meine Handschuhe sind die klassischen Handschuhe von Roeckl. Für mich sind das einfach die allerbesten Handschuhe die es gibt. Diese gibt es in vielen Farbe, aber auch hier solltet Ihr schwarz bevorzugen.

Selbstverständlich könnt Ihr auch jede andere Marke anziehen.

Make Up, Schmuck und Co.

Das Make Up in den Hunterklassen sollte dezent sein und Ohrringe ebenso dezent. Ich trage hier entweder kleine Stecker mit Stein oder kleine Perlen in den Ohren.

Man kann natürlich beides weglassen. Denn es gilt immer: Nur das machen worin man sich wohlfühlt.

Was auch immer hübsch aussieht ist ein schöner schlichter Gürtel um die Hüften *g*

Sporen

Einfache kleine Dornen erfüllen hier Ihren Zweck. Achtet aber unbedingt im Regelbuch darauf, welche Länge die Sporen, bzw. Dornen haben dürfen. Das kann von Verein zu Verein variieren.

Ich freue mich über Deine Rückmeldung!

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